Forschung zu den Folgeschäden einer Covid-19-Erkrankung

10
Dez
2020
Info:
Kooperationspartner in Madrid fokussiert auf Folgeschäden
Covid 19 Virus

Covid-19 ist in den letzten Monaten Teil unseres Lebens geworden. Seit Beginn der Pandemie beteiligen sich Universitäten und Klinken weltweit an einer möglichst umfangreichen Erforschung des Virus, der damit verbunden Erkrankung und sämtlichen Beeinträchtigungen und Folgeschäden, die damit einhergehen.

 

Unser wissenschaftlicher Kooperationspartner in Madrid, das Hospital Clinico San Carlos startet nun mit der Forschung zu kognitiven Langzeitschäden. Wir haben mit Dr. Jordi A. Matias-Guiu, klinischer Neurologe und Forscher der neurologischen Fachabteilung des San Carlos Krankenhauses, gesprochen.

Laut Dr. Matias-Guiu sind Forschungen zu den möglichen Auswirkungen einer Covid-19-Erkrankung auf das zentrale Nervensystem ein in Fachkreisen viel diskutiertes Thema. Tatsächlich sind wir noch nicht soweit, Vorhersagen machen zu können. Einige Beeinträchtigungen wurden kurze Zeit, Wochen oder gar Monate nach einer Infektion festgestellt, weshalb bereits vielfach von Langzeitschäden gesprochen wird.

Der Hauptfokus der Studie liegt auf den kognitiven Beeinträchtigungen nach dem akuten Stadium der Erkrankung. Teilnehmer sind daher Personen mit Symptomen sechs Monate nach der eigentlichen Erkrankung. Erfasst werden die Hauptcharakteristika der Spätfolgen sowie Beeinträchtigungen und alles, was zu weiteren Problemen führen könnte.

In einer umfassenden Querschnittsstudie kommen sowohl bildgebende Verfahren (MRI, PET), Fragebögen sowie einige Tests des Wiener Testsystems zum Einsatz. Dr. Matias-Guiu beschrieb die Testauswahl als sehr bedeutend, da grundsätzlich nicht mit besonders massiven Verbesserungen oder Verschlechterungen gerechnet wird. "Daher müssten Tests zum Einsatz kommen, die besonders sensibel auf noch so kleine Abweichungen reagieren. Mit dem Wiener Testsystem (zum Einsatz kommen beispielsweise WAFA und COGBAT) ist das gegeben und auf die Ergebnisse ist Verlass."

Die Studie ist sehr bedeutend. Nicht nur, um generell kognitive Konsequenzen zeigen und besser abschätzen zu können, sondern auch, um wieder einige Fragen und Unklarheiten rund um Covid-19 klären zu können.

Wir wünschen Dr. Matias-Guiu und dem Team des San Carlos Krankenhauses alles Gute und viel Erfolg für diese herausfordernde Studie!

 

 

 

 

 

 

 

 

Es müssen Tests zum Einsatz kommen, die besonders sensibel auf noch so kleine Abweichungen reagieren. Mit dem Wiener Testsystem ist das gegeben und auf die Ergebnisse ist Verlass.
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