Ortner

Prof. Dr. Ortner

„Die Chancen, die sich aus der engen Verzahnung von Psychologie, Technik und Praxis ergeben können, sind noch längst nicht ausgeschöpft. (...)"



„Die Chancen, die sich aus der engen Verzahnung von Psychologie, Technik und Praxis ergeben können, sind noch längst nicht ausgeschöpft.
In den kommenden Jahren wird es eine der zentralen Aufgabe der Testentwickler sein die Praxis darin zu unterstützen, die sich in rasendem Tempo erweiternden Möglichkeiten der Technik zu nutzen. Das Fundament der Nutzung bilden das Wissen, das in den vergangenen Jahrzehnten zur Vorhersage menschlichen Verhaltens gewonnen wurde, und Standards zur Qualitätssicherung.“

 

Kurzbiographie:
Prof. Dr. Tuulia Ortner entwickelt seit zwanzig Jahren psychologische Tests und Fragebögen für Praxis und Forschung. Nach dem Studium und der Promotion an der Universität Wien (2004) forschte sie unter anderem an der Humboldt Universität zu Berlin und an der Freien Universität Berlin, wo sie zuletzt den Lehrstuhl Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie innehatte. Seit 2012 arbeitet Tuulia Ortner als Universitätsprofessorin an der Universität Salzburg, wo sie die Abteilung Psychologische Diagnostik leitet. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit Fragen der Testfairness sowie mit der Entwicklung neuer innovativer computerisierter Testformate und Itemtypen. In verschiedenen Projekten arbeitete sie dabei mit unterschiedlichen Institutionen und Unternehmen im Hinblick auf personalpsychologische Themen zusammen.

 

Interview:

Welche Zielsetzung lag in der Entwicklung des Tests?
ELST sollte ein Test werden, der trotz seiner Kürze eine hohe Genauigkeit der Erfassung Englischer Sprachkompetenzen im Hinblick auf drei Bereiche, Vokabelwissen, Grammatik und Textverständnis, ermöglicht.

Was war die größte Herausforderung in der Entwicklung Ihrer Tests?
Die größte Herausforderung – aber letztlich auch das Spannendste – bei der Entwicklung des ELST war die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Linguistik und Psychologie, welche letztlich für beide Seiten sehr lehrreich war.

Für welche Zielgruppe wurden die Tests entwickelt?
ELST wurde für die Erfassung von Englischkenntnissen bei Deutschsprachigen entwickelt, die Englisch als Fremdsprache gelernt haben. Der Test sollte sowohl im Bildungs- wie auch im Berufskontext anwendbar sein.

Was sind die Besonderheiten an den Tests?
Als Besonderheiten in der Anwendung des ELST sehe ich unter anderem die Möglichkeit der adaptiven Itempräsentation, die aufgrund der Passung der Items mit dem dichotomen Rasch Modell möglich wurde. In der Entwicklung sind darüber hinaus die Ergebnisse der Validierungsstudien interessant die untersuchten, ob sich die bei der Konstruktion theoretisch angenommenen Schwierigkeitsunterschiede der Items zumindest teilweise auch empirisch zeigten.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten an Tests sehen Sie in der Zukunft bzw. interessieren Sie besonders?
Im ELST wäre es spannend in zusätzlichen Modulen solche Komponenten des Sprachverständnisses zu erfassen, die bislang unberücksichtigt blieben, wie etwa Aspekte der gesprochenen Sprache.

 
Weiterführende Informationen auf der Website der Universität Salzburg

Zum Beispiel (Co)-Autorin des Tests:

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